Finanzen: Familie und Freunde als erste Ansprechpartner

Finanzen: Familie und Freunde als erste Ansprechpartner

Finanzen im Alltag

Mehr als die Hälfte der Deutschen lässt sich laut einer aktuellen Umfrage bei Finanzfragen von Freunden und Familie beraten. Besonders junge Menschen und Frauen vertrauen auf Meinungen aus ihrem privaten Umfeld. Warum das nicht in jedem Fall eine gute Idee ist, lesen Sie im Blog.

Wie viel Geld sollte ich im Monat zur Seite legen? Welche Geldanlage passt zu mir? Muss ich privat in meine Altersvorsorge investieren? Rund die Hälfte der Deutschen wendet sich in Finanzfragen an Familie und Freunde. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Postbank. Vor allem junge Menschen (70 Prozent) und Frauen (57 Prozent) bauen auf die Meinungen aus ihrem privaten Umfeld. 

Dass man finanzielle Fragen oder Probleme mit Vertrauten bespricht, liegt nahe. Allerdings sollte man Tipps nicht unreflektiert übernehmen oder gar die eigenen Finanzen aus der Hand geben, rät die Postbank. Besonders wenn es sich um weitreichende Entscheidungen handelt. Jeder sollte sich ein solides ökonomisches Grundwissen aufbauen, um Ratschläge prüfen und die eigenen Finanzen gewinnbringend verwalten zu können. Professionelle Berater können dabei mit Fachwissen und Branchenkenntnis helfen. 

Auch vor dem Hintergrund, dass viele Deutsche ihr Finanzwissen überschätzen, sollte man Tipps von Freunden nicht unreflektiert folgen. Denn viele Deutsche können laut einer Umfrage des Bankenverbandes aus Dezember 2017 mit Begriffen wie Inflation oder Investmentfonds nicht viel anfangen. Mehr als 60 Prozent der Befragten haben „schlechte“ oder „eher schlechte Finanzkenntnisse“, so die Studie. Es gilt also: Ein guter Rat kann helfen, eine zweite Meinung schadet aber nie. Vor allem sollte man immer selbst verstehen, welche Folgen eine finanzielle Entscheidung hat. Finanzwissen ist schon lange kein Herrschaftswissen mehr - leicht verständliche Ratgeber und Möglichkeiten zum Austausch gibt es nicht nur beim Bankberater, sondern etwa auch in Onlinemagazinen, Blogs und Facebook-Gruppen.

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