Wo bekommt man im Ski-Urlaub am meisten für sein Geld?

Schweiz-Liebhaber leiden darunter seit Jahren: Ein Ski-Urlaub in der Schweiz ist aufgrund des hohen Preisniveaus vor Ort extrem teuer. Daran hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert. Es gibt aber auch Länder, in denen man im Winter-Urlaub von Kaufkraftvorteilen profitiert.

06.12.2018

von Tanja Beller

Winterurlaub in der Schweiz bleibt teuer

Die Schweiz bleibt für die Deutschen ein teures Urlaubsland. Aufgrund des starken Franken beträgt die Kaufkraft des Euro dort nur etwa 68 Cent. Waren und Dienstleistungen sind in der Schweiz also spürbar teurer als in Deutschland. Dagegen ist das Preisniveau in den beliebten Wintersportländern Österreich, Frankreich und Italien ähnlich wie daheim (siehe Grafik).

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Billiger ist der Winterurlaub in mittel-osteuropäischen Ländern. In Tschechien beispielsweise gibt es für einen Euro Waren und Dienstleistungen zu kaufen, für die Deutsche daheim etwa 1,48 Euro bezahlen müssten. In Polen ist der Kaufkraftvorteil noch stärker: Dort ist der Euro beim Einkauf fast doppelt so viel wert wie in Deutschland.

Wie die Kaufkraft ermittelt wird

Zur Berechnung der Kaufkraft des Euro im Ausland werden die unterschiedlichen Preisniveaus in den Ländern verglichen. Eine internationale Übersicht bietet die OECD.

Obwohl seit Einführung des Euro Wechselkursschwankungen in den Teilnehmerländern der Währungsunion entfallen sind, gibt es auch hier aufgrund der unterschiedlichen Preisniveaus (kleinere) Kaufkraftunterschiede – das heißt für einen Euro bekommt man im Vergleich in einem anderen Land mehr oder weniger Waren und/oder Dienstleistungen.

Wer sich im Urlaub unverbindlich über den Umrechnungskurs einer Währung informieren möchte, kann hierfür den Währungsrechner des Bankenverbandes nutzen. Fürs Smartphone wird dieser mit Karten-Sperrnummern, Reise- und Geldinfos auch als Reise-App angeboten.

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