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#Zuhausebleiben - Bankgeschäfte in Zeiten der Corona-Pandemie

Fabian Schuster

06.04.2020

von Fabian Schuster

Die Ausbreitung des Corona-Virus macht zahlreiche Gegenmaßnahmen erforderlich, die auch im alltäglichen Bankgeschäft tiefe Spuren hinterlassen: Banken sehen sich veranlasst, einen Teil ihrer Filialen vorübergehend zu schließen oder ihren Betrieb einzuschränken; viele ihrer Mitarbeiter arbeiten zudem zwischenzeitlich im Homeoffice. 

Alle diese Maßnahmen dienen einem Ziel: die Kunden und die  Bankmitarbeiter vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Sie sind zeitlich begrenzt und werden nur solange aufrechterhalten bleiben, wie es die Bekämpfung der Pandemie tatsächlich erforderlich macht.

Hinweis auf die Corona-Themenseite

Erreichbar auf vielen Wegen

Trotz der Sicherheitsvorkehrungen bleibt Ihre Bank bzw. Ihr Kundenberater für Sie jederzeit erreichbar. Schließlich bieten Banken neben der Filiale bereits seit langem die Möglichkeit an, Bankgeschäfte auch telefonisch oder online flexibel zu erledigen. Eine der bequemsten Varianten ist das Online-Banking. 

Rund die Hälfte der deutschen Bankkunden nutzt Online-Banking bereits, um zumindest einen Teil ihrer Bankgeschäfte zu erledigen. Für alle anderen stellt sich die Frage: Wie lässt sich das Verfahren beantragen und wie gelingt der sichere Start ins Online-Banking?

Wenn Sie Ihre Konten erstmalig für Online-Banking freischalten möchten, müssen Sie zunächst ein entsprechendes Online-Banking-Formular ausfüllen, das in aller Regel auf der Webseite der Bank zu finden ist, notfalls aber auch telefonisch angefordert werden kann. Den ausgefüllten Antrag können Sie dann entweder postalisch, per Fax oder häufig auch elektronisch direkt über die Webseite an die Bank weiterleiten. 

Freischaltung und erste Nutzung

Sobald die Unterlagen von der Bank geprüft wurden, erhalten Sie einige Tage später die entsprechenden Informationen mit Ihren Zugangsdaten und Ihr Zugang wird freigeschaltet. Die Dokumente werden aus Sicherheitsgründen stets in mehreren Briefsendungen mit einem zeitlichen Abstand von einigen Tagen an Sie geschickt. 

Neben Ihren Zugangsdaten bestehend aus Benutzernamen oder einer Teilnehmernummer sowie der Online-Banking-PIN, erhalten Sie auch einen Brief für ein sogenanntes TAN-Verfahren. Für die Nutzung des Online-Bankings ist dieses notwendig, damit Sie Aufträge und Transaktionen freigeben können. Banken bieten Ihnen hierfür verschiedene Lösungen an; Ihre Bank berät Sie gern, welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist. 

Dann können Sie loslegen! Der Start ins Online-Banking erfolgt grundsätzlich über die Webseite Ihrer Bank. Geben Sie hierzu die Internet-Adresse am besten händisch ein. Beim ersten Zugriff unterstützt Sie Ihre Bank mit nützlichen Hinweisen.

Trotz Corona-Pandemie Bankgeschäfte im Griff

Auch falls Ihre Bankfiliale derzeit geschlossen bleibt und der physische Kontakt nicht möglich ist: Ihre Bank ist dann online jederzeit für Sie erreichbar. Und oft bieten Banken daneben auch noch weitere Möglichkeiten wie Telefon-Banking oder Banking an Selbstbedienungsgeräten an. Zumeist sind Kundenberater natürlich weiterhin telefonisch oder per E-Mail für Sie da. 

Ausführliche Hinweise zur Online-Banking-Nutzung und Sicherheitstipps finden Sie auf der Webseite Ihrer Bank oder des Bankenverbands.

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