Die Deutsche Kreditwirtschaft zur Sicherheit von Papier-Überweisungen

24. Mai 2016

Die Kreditinstitute in Deutschland wickeln im Jahr rund 750 Millionen beleghafte Überweisungen ab (rechnet man die beleglosen Überweisungen hinzu sind es knapp 6 Mrd.). Im Massenzahlungsverkehr müssen Überweisungen im Interesse der Kunden schnell und kostengünstig bearbeitet werden. Jedes Kreditinstitut entwickelt deshalb eigene Modalitäten für den Abgleich von Unterschriften bei beleghaft eingereichten Überweisungsträgern mit der vom Kunden hinterlegten Unterschrift. Teilweise wird erst ab bestimmten Betragsgrenzen verdichtet geprüft, während unter dieser Grenze Stichproben genommen werden. Es gibt aber auch andere Prüfungsmodalitäten.

Überweisungsbetrug kommt im Verhältnis zur Vielzahl der abgewickelten Transaktionen äußerst selten vor. Sollte es einmal zu einer gefälschten Überweisung kommen, dann trägt grundsätzlich das Kreditinstitut das Fälschungsrisiko. Die Bank wird den zu Unrecht abgebuchten Überweisungsbetrag dem Kunden wieder gut schreiben. Auch lässt sich der Täter einer gefälschten Überweisung recht schnell herausfinden, da der Überweisungsbetrag zumeist auf sein eigenes Konto läuft.

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