Exportfinanzierung: Grundsätze zum Umgang mit hermesgedeckten isolierten Finanzkrediten

12. August 2014

Die Mitgliedsinstitute des Bankenverbandes haben im August 2014 gemeinsam mit der im Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) vertretenen Exportwirtschaft Grundsätze zum Umgang mit hermesgedeckten isolierten Finanzkrediten entwickelt. Diese Grundsätze zielen darauf ab, innerhalb des Dreiecksverhältnisses Exporteur - Bank - Importeur einen sinnvollen Abstimmungsprozess zwischen Exporteuren und Banken aufzusetzen. Exportfinanzierungen und Finanzkreditdeckungen werden heute nicht mehr nur von Exporteuren, sondern zunehmend auch von Importeuren direkt bei den Banken nachgefragt. Damit ergeben sich neue Anforderungen an den Umgang mit diesem Instrument.

Finanzkreditdeckungen sind ein wichtiges Instrument der deutschen Exportförderung. Sie ermöglichen es Banken, Darlehensforderungen abzusichern, die mit der Finanzierung eines deutschen Exportgeschäfts in Verbindung stehen. Mit einer solchen Absicherung kommt die Finanzierung von gerade langfristigen und großvolumigen Projekten in Schwellen- und Entwicklungsländern häufig erst zustande. Wie auch bei der kombinierten Finanzkreditdeckung, bei welcher der Exporteur sich zusätzlich gegen Ausfuhr- und Nichtauszahlungsrisiken aus dem Finanzkredit absichert, muss bei der isolierten Finanzkreditdeckung ein förderungswürdiges Exportgeschäft zugrunde liegen.

Diese Webseite nutzt Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.