Banken in der öffentlichen Wahrnehmung

4. Dezember 2013

Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken, Prof. Dr. Renate Köcher, Institut für Demoskopie Allensbach.

In den letzten Jahren wurden die Finanzmärkte und mit ihnen die Banken im Bewusstsein der Bürger zu einem Synonym für einen Gefahrenherd. Diese Wahrnehmung bildete sich geradezu schockartig unter dem Eindruck der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise 2008/2009 und verstärkte sich nach der Eskalation der Krise in der Euro-Zone 2011. Die Krisen haben das Vertrauen in die Branche beschädigt. 46 Prozent der Bürger ziehen die Bilanz, dass ihr Vertrauen in die Banken seit der Finanzkrise stark gelitten hat; lediglich in 10 Prozent der Fälle haben sich die Krisen überhaupt nicht auf das Vertrauen in die Branche ausgewirkt. Dabei zeigt sich allerdings ein gravierender Unterschied zwischen dem Vertrauen in die Branche und dem Vertrauen in die eigene Bank. Während das Vertrauen "in die Banken" bei knapp der Hälfte der gesamten Bevölkerung stark gelitten hat, haben nur 11 Prozent infolge der Finanzkrise auch weitaus weniger Vertrauen in die eigene Bank.

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