27. Dezember 2013

Bankenverband fordert weitere Annäherung bei gemeinsamen Derivateregeln

Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat am 20. Dezember 2013 die europäische Derivateregulierung in Teilbereichenanerkannt. Banken aus der Europäischen Union werden zudem befristet voneinigen US-amerikanischen Vorgaben ausgenommen. Dazu erklärte MichaelKemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes:

"So sehr wir die nun erfolgten Schritte begrüßen, vermissen wir nach wie vor eine breite Verständigung der USA mit der EU und weiteren Ländern über eine international konsistente Anwendung ihrer jeweiligen Derivateregulierung. Die nun erreichte teilweise Anerkennung dereuropäischen Derivateregulierung durch die USA kann daher nur ein erster Schritt sein. Für die globalen Derivatemärkte sind international konsistente Regeln besonders wichtig. Ohne sie droht die von den G20 beschlossene Regulierung der Derivatemärkte Stückwerk zu bleiben. Sich widersprechende nationale Regeln sind nicht nur ineffizient, sondern gefährden auch die Sicherheit und Stabilität der Finanzmärkte. Die Regulierungsbehörden sollten daher weiter daran arbeiten, die Regulierung ausländischer Institute in ihren Heimatländern in vollem Umfang anzuerkennen."
 


Pressekontakt:
Thomas Schlüter
Pressesprecher
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1230
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bankenverband.de/presse

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