29. März 2016

Immobilienkäufer müssen Nebenkosten beachten

Der Traum von den eigenen vier Wänden lässt sich angesichts der historisch niedrigen Zinsen so günstig wie nie zuvor realisieren. Doch trotz verlockender Finanzierungsangebote – Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung gibt es bereits zu Effektivzinsen von unter zwei Prozent – sollten potentielle Häuslebauer nicht nur auf den Kaufpreis achten. Bei älteren Bestandsimmobilien kommen oftmals kostspielige Reparaturen oder Sanierungen auf die neuen Besitzer zu. Wer dafür nicht das nötige Kapital eingeplant hat, kann schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Daher sollte der Modernisierungsbedarf vor dem Kauf sorgfältig geprüft und ausreichende Eigenmittel bereitgehalten werden. Denn es gilt „gekauft wie gesehen“. Spätere Regressansprüche gegen den früheren Besitzer sind nur schwer durchsetzbar. 

Die Gefahr, sich bei der Erfüllung des Eigenheimwunsches zu übernehmen, ist bei unrealistischer Planung hoch. So müssen weitere Kosten berücksichtigt werden, die im Kaufpreis nicht enthalten sind, zum Beispiel für Notar, Grundbucheintragung, Grunderwerbsteuer, Umzugskosten und eventuell Makler. Diese Anschaffungsnebenkosten können über zehn Prozent des Kaufpreises ausmachen. Auch hierfür sollte grundsätzlich Eigenkapital bereit stehen. Am besten machen Sie sich eine detaillierte Liste mit den zusätzlichen Kosten, die auf Sie zukommen könnten.

Pressekontakt:
Julia Topar
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 1663-1240
julia.topar@bdb.de

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