29. April 2014

Michael Kemmer zu den von der European Banking Authority (EBA) veröffentlichten Stresstestszenarien

"Die heute von der EBA veröffentlichten Stresstestszenarien machen klar, dass die Banken ein harter Test erwartet. Dies ergibt sich insbesondere auch dadurch, dass alle Staatsanleihen in signifikante Stressszenarien einbezogen werden. Der Test ist auch bei den Vorgaben zur wirtschaftlichen Rezession härter als beim vorangegangenen Mal. Das ist gut und richtig so, damit Kapitallücken aufgedeckt werden können und Vertrauen in die Stabilität des Bankensektors zurückgewonnen wird. Nur dann kann die Europäische Zentralbank tatsächlich die europäische Aufsicht zum 4. November 2014 ohne Altlasten übernehmen. Klar muss aber auch sein, dass ein bestandener Stresstest nicht heißt, dass dieses Kreditinstitut auch ein tragfähiges Geschäftsmodell besitzt. Denn jeder Stresstest ist hypothetisch. Und umgekehrt bedeutet ein im Stresstest ermittelter Kapitalbedarf nicht, dass diese Bank keine Zukunft hat."


Pressekontakt:
Dr. Kerstin Altendorf
Pressesprecherin
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1250

bankenverband.de/presse

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