16. November 2017

Vermögensaufbau trotz Nullzinspolitik: Aktienfonds schneiden am besten ab

  • Trotz Niedrigzinsen sparen Deutsche fleißig weiter
  • Fondssparpläne sind besonders flexibel

Trotz der anhaltenden Nullzinspolitik sparen die Deutschen fleißig weiter. Die Sparquote ist in den letzten Jahren sogar gestiegen: von 8,96 Prozent im Jahr 2013 auf 9,99 Prozent in diesem Jahr. Wer mit seinem Ersparten heute noch attraktive Renditen erwirtschaften will, muss aber eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen und Durchhaltevermögen zeigen.

So können Sparer, die in den vergangenen 30 Jahren monatlich 100 Euro in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland anlegten, heute im Durchschnitt über rund 123.000 Euro verfügen. Das entspricht einer jährlichen Rendite von gut sieben Prozent. Aktienfonds mit internationalem Anlageschwerpunkt rentierten im Schnitt etwas niedriger und kamen auf etwa 105.000 Euro. Geringer fielen dagegen die Renditen von Mischfonds, Rentenfonds und offenen Immobilienfonds aus (siehe Grafik). In allen Fällen hatten die Sparer 36.000 Euro investiert.

Alle Fondskosten einschließlich des maximalen Ausgabeaufschlags sind eingerechnet. Allerdings können die Ergebnisse von Fonds zu Fonds im Einzelfall beträchtlich voneinander abweichen. Auch sind vergangenheitsbezogene Renditen keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen. Steuerliche Aspekte wurden nicht berücksichtigt.

Besonderer Vorteil eines Fondssparplans neben den Renditechancen ist seine Flexibilität: Der Anleger ist nicht an feste Laufzeiten gebunden und kann seine Sparraten jederzeit ändern und bei Bedarf ganz stoppen. Das angesparte Kapital ist für ihn zudem grundsätzlich frei verfügbar und muss nicht vorab gekündigt werden.

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