Dr. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Bundesverband deutscher Banken, Berlin

Deutschlandfunk.de - Michael Kemmer: "Euro-Schwäche nicht überbewerten"

23. Februar 2015

Der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer hat Ängste vor den Folgen des schwachen Eurokurses zurückgewiesen. Die derzeitige Lage bedeute keine große Katastrophe, sagte Kemmer im DLF. Vielmehr habe die Euro-Schwäche auch Vorteile.

Kemmer erklärte, dass die gegenwärtige Euro-Schwäche nicht überbewertet werden sollte. Der niedrige Kurs sei vielmehr mit der Stärke des US-Dollars zu begründen, sagte er. Die Euro-Schwäche habe auch eine positive Seite: Importe würden teurer, Exporte billiger, wodurch die Konjunktur angekurbelt werde.

Kemmer verwies darauf, dass die Volatilität des Euros normal sei. Es habe schon immer Schwankungen im Kurs gegeben. Als der Euro eingeführt wurde, sei die Währung noch schwächer dotiert gewesen. Dennoch stellte Kemmer klar, dass die Bankenbranche keinen schwachen Euro anstrebe.

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