Corona: Übersicht der Hilfen für Unternehmen

Das öffentliche und wirtschaftliche Leben wird durch die Verbreitung des Coronavirus immer deutlicher eingeschränkt. Unternehmer und Selbstständige benötigen dabei Unterstützung. Auf Bundes- und Landesebene gibt es verschiedene Maßnahmen und Angebote für die Wirtschaft. Hier finden Sie die uns bisher bekannt gewordenen Unterstützungsangebote, geordnet nach Bundesländern. 

Wir aktualisieren die Übersicht regelmäßig. Stand: 26.03.2020

Baden-Württemberg Niedersachsen
Bayern Nordrhein-Westfalen
Berlin Rheinland-Pfalz
Brandenburg Saarland
Bremen Sachsen
Hamburg Sachsen-Anhalt
Hessen Schleswig-Holstein
Mecklenburg-Vorpommern Thüringen

Außerdem finden Sie hier alle bundesweiten Angebote:


Verfahrenshinweise

Zur Orientierung für betroffene Unternehmen folgen hier Hinweise, welche verschiedenen Hilfsmaßnahmen genutzt werden können:

Hausbank kontaktieren

  • Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte als erster Schritt zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden. 
  • Über Ihre Hausbank können Sie auch die Bundeshilfen der KfW beantragen. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Die Förderdarlehen werden im Hausbankenverfahren vergeben. Das bedeutet, dass Unternehmen hierbei ihre Anträge auf Förderdarlehen nicht bei der KfW oder dem jeweiligen Landesförderinstitut, sondern direkt bei ihrer Bank stellen. 
  • Die Hausbank prüft die Anträge kurzfristig und leitet sie an die entsprechenden Förderinstitute weiter. 
  • Die Kreditentscheidung verbleibt bei der jeweiligen Hausbank.

Hinweis auf die Corona-Themenseite

Option – Bürgschaftsbank kontaktieren

  • Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die jeweilige Bürgschaftsbank des Bundeslandes, in dem Ihr Unternehmen angemeldet ist, besichert werden.
  • Kostenlosen Anfragen können über die Hausbank, Berater oder online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken erfolgen.

Soforthilfeprogramme 

  • Die Soforthilfemaßnahmen – in der Regel als nicht-rückzahlungspflichtiger Zuschuss gestaltet – werden sowohl über den Bund als auch über eigene Programme der Bundesländer gewährt.
  • In der oben aufgeführten Übersicht der Länderprogramme werden die Kontakte benannt. 

Steuerstundungen beantragen

  • Die örtlichen Finanzämter setzen die steuerpolitischen Maßnahmen von Bund (Einkommen- und Körperschaftsteuer) und Ländern (Gewerbesteuer) um.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Finanzamt oder Ihrem Steuerberater über die Möglichkeit von Steuerstundungen.

Bundesweite Angebote

Bürgschaftsbanken

Anpassung der Rahmenbedingungen für Ausfallbürgschaften, u.a. durch:

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Mio. EUR (bisher 1,25 Mio. EUR).
  • Bei einem Verbürgungsgrad von 80% führt dies zu einem Kreditvolumen von über 3 Mio. EUR.
  • höhere Risikoübernahme des Bundes (u.a. Erweiterung der Verbürgung von Betriebsmittelkrediten auf 80%) sowie verschiedene Maßnahmen zur Beschleunigung der Entscheidungen.

Es werden branchenübergreifend alle gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie die Freien Berufe unterstützt.

Kostenlosen Anfragen können über die Hausbank, Berater oder online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

KfW

Die KfW erleichert die Versorgung der Unternehmen mit Liquidität. Dazu werden bestehenden Programme angepasst bzw. erweitert – insbesondere durch eine erhöhte Haftungsübernahme durch die KfW sowie den Einbezug auch von Großunternehmen in die Programme. Zugleich ist ein Sonderprogramm vorgesehen, dessen konkrete Ausgestaltung noch durch die EU-Kommission genehmigt werden muss.

Die Antragsstellung der Förderprogramme erfolgt jeweils über die Hausbank bzw. Finanzierungspartner.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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