Unser Selbstverständnis

Der Bankenverband ist die Stimme der privaten Banken

Der Bankenverband ist ein wirtschaftspolitischer Spitzenverband in Deutschland.

Dem Bankenverband gehören über 200 private Banken und außerordentliche Mitglieder (z.B. FinTechs) und elf Mitgliedsverbände (Landesverbände) an. In der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) arbeitet er zudem mit den anderen vier Verbänden des Kreditgewerbes zusammen.

Der eingetragene Verein wurde 1951 in Köln gegründet. Er sieht sich in der Nachfolge des von 1901 bis zur Gleichschaltung durch das NS-Regime 1934 bestehenden Centralverbandes des deutschen Bank- und Bankiersgewerbes. 1999 hat er seinen Sitz vom Rhein an die Spree nach Berlin verlegt. Von dort aus informieren die rund 160 Mitarbeiter des Verbandes ihre Mitglieder mit fachlicher Expertise über bankrelevante und finanzpolitische Themen und stehen in Austausch mit Politik, Verwaltung, Aufsicht und Gesellschaft. Zudem ist der Bankenverband seit 2004 in Brüssel mit einer eigenen Repräsentanz vertreten.

Aufgaben

Die Aufgaben des Bankenverbandes sind vielfältig, innerhalb wie außerhalb des Verbandes. So unterstützen die Mitarbeiter der verschiedenen Geschäftsbereiche des Bankenverbandes die Mitgliedsinstitute bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, geben ihnen bei bankrechtlichen, bankpraktischen und bankpolitischen Fragen Hilfestellung. Sie liefern über das Tochterunternehmen Bank-Verlag nicht nur Fachpublikationen, sondern auch Formulare für das Alltagsgeschäft. In enger Zusammenarbeit zwischen Verbandszentrale und Mitgliedern erfolgt zudem die Tätigkeit in diversen Gremien wie Ausschüssen, Arbeitskreisen, Arbeitsgruppen oder Kommunikationsforen.

Nach außen wahrt der Bankenverband die wirtschaftlichen und ideellen Interessen seiner Mitglieder, dies in allen gemeinschaftlichen Belangen und unter Berücksichtigung gesamtwirtschaftlicher Interessen gegenüber Politik, gesetzgebenden Körperschaften, Aufsichts- und Regulierungsbehörden sowie Verbänden bundesweit und international.

In diesem Zusammenhang unterrichtet der Bankenverband seine Mitglieder über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen, von denen die Kreditwirtschaft betroffen ist - besonders die Bedeutung dieser Aufgabe nimmt aufgrund der ungebrochenen Aktivitäten auf EU- und nationaler Ebene kontinuierlich zu. Er arbeitet Stellungnahmen gegenüber Parlamenten und Behörden zu den die Banken berührenden Fragen aus. Eine weitere Aufgabe besteht in der Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Verbänden, bei der gemeinsame Interessen ausgelotet und gebündelt, Allianzen geknüpft, Lösungen erarbeitet und in politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse eingebracht werden. So behandelt beispielsweise die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) als Zusammenschluss der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände wichtige verbandsübergreifende Fragen aus Aufsichts-, Wertpapier- und Steuerrecht oder erarbeitet standardisierte Regelungen im Zahlungsverkehr.

Die Information der Öffentlichkeit über die Aufgaben und Tätigkeiten der privaten Banken mit Presse- und Informationsdiensten, Publikationen, Unterrichtsmaterial, Verbrauchertipps und vielem mehr bildet einen weiteren Aufgabenschwerpunkt des Bankenverbandes. Es gilt, Informationen zu geben, Missverständnisse auszuräumen und den vertrauensvollen Umgang miteinander zu fördern.

Letzteres wird auch über die Schlichtungsstelle des Ombudsmanns der privaten Banken erreicht: Mit seinen Ombudsleuten hat der Bankenverband unabhängige Schlichter für Schlichtungsanträge von Verbrauchern berufen, die schnelle und unbürokratische Lösungen für Streitfälle mit ihren Mitgliedsinstituten finden.

Das Vertrauen in die Banken stärkt auch der Einlagensicherungsfonds. Zu den Aufgaben des Bankenverbandes zählt die Trägerschaft der freiwilligen Sicherungseinrichtung. Sie bedeutet für den Kunden ein hohes Maß an Sicherheit für seine Einlagen. Zudem ist der Bankenverband von Seiten des Bundes mit der Aufgabe und den Befugnissen der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) beliehen worden.