Zusammenarbeit mit anderen

Eine weitere Aufgabe des Bankenverbandes besteht in der Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Verbänden, bei der gemeinsame Interessen ausgelotet und gebündelt, Allianzen geknüpft, Lösungen erarbeitet und in politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse eingebracht werden. So behandelt beispielsweise die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) als Zusammenschluss der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände wichtige verbandsübergreifende Fragen aus Aufsichts-, Wertpapier- und Steuerrecht oder erarbeitet standardisierte Regelungen im Zahlungsverkehr.

Letztendlich gilt es auch auf internationaler Ebene, sich als Bankenverband – zusammen mit anderen Interessenverbündeten – zu aktuellen Fragen zu positionieren. Über den europäischen Bankenverband, die European Banking Federation (EBF),  ist der Bankenverband auf internationaler Ebene auch in der IBFed (International Banking Federation) zusammen mit den Verbänden aller anderen Kontinente vertreten. Weiter ist er Mitglied im Institute of International Finance, in dem sich Unternehmen, Banken und Verbände aus der ganzen Welt zusammengeschlossen haben, im Institute of International Bankers, das sich mit US-amerikanischen Regulierungen befasst, die auch Auswirkungen auf europäische Banken haben können, und in der Internationalen Handelskammer.

Und auch jenseits der Finanzwelt ist der Bankenverband unterwegs etwa im Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft, einem Koordinierungsgremium deutscher Wirtschaftsverbände. Auch darüber hinaus sucht der Bankenverband den Austausch mit Unternehmen und Verbänden der kreditnehmenden Wirtschaft.

Die Mitarbeiter des Bankenverbandes sind zudem in zahlreichen Gremien vertreten, um dort die Interessen der privaten Banken oder der Deutschen Kreditwirtschaft zu vertreten – etwa bei nationalen und internationalen Standardsetzern in Fragen der Bilanzierung, bei technischen Normen und Standards im Zahlungsverkehr.