Ombudsleute

Ist ein Konflikt zwischen Kunde und Bank nicht zu lösen, dann können die Ombudsfrauen und -männer ins Spiel kommen. Hier helfen unabhängige Personen – pensionierte hohe Richterinnen und Richter – den Kunden bei Streitigkeiten mit ihrer privaten Bank in einem außergerichtlichen, unbürokratischen Schlichtungsverfahren. Die Ombudsleute bringen beide Seiten in Kontakt, beraten, erarbeiten Lösungen und helfen so, das ins Wanken geratene Vertrauen zu erneuern.

Als die Ombudsleute 1992 ihre Tätigkeit aufnahmen, griff der Bankenverband auf diese Weise Bestrebungen auf europäischer und nationaler Ebene auf, langwierige und teure Gerichtsprozesse entbehrlich zu machen. Der Bankenverband und seine Mitglieder – die privaten Banken – haben sich damit als Vorreiter einer damals noch jungen, aber effizienten Form der Streitbeilegung erwiesen und sich den gewandelten verbraucherpolitischen Ansprüchen gestellt. Das Schlichtungsverfahren war das erste System dieser Art in der deutschen Finanzwirtschaft und hat sich seit Bestehen Bekanntheit und Ansehen erworben. Es ist ein unverzichtbarer und in der Praxis für die Verbraucher unmittelbar spürbarer Beitrag zu einer aktiven und kundenorientierten Verbraucherpolitik der privaten Banken geworden.

Tätigkeitsbericht 2018
Tätigkeitsbericht 2017
Tätigkeitsbericht 2016
Tätigkeitsbericht 2015
Tätigkeitsbericht 2014
Tätigkeitsbericht 2013
Tätigkeitsbericht 2012

Hinweis:

Die Ombudsleute können nicht helfen, wenn eine reine Rechtsberatung vom Kunden gewünscht wird. Auch wenn sich ein Gericht bereits mit dem Schlichtungsantrag befasst oder befasst hat, greifen die Ombudsleute nicht ein. Dasselbe gilt für den Fall, dass Zeugen gehört werden müssten, um den Sachverhalt zu ermitteln.

Möchten Sie sich beschweren, dann finden Sie hier alle dazu notwendigen Informationen:

» Zur Schlichtungsstelle