Ombudsmannverfahren

Ist ein Konflikt zwischen Kunde und Bank nicht zu lösen, dann können die Ombudsfrauen und -männer ins Spiel kommen. Hier helfen sechs unabhängige Personen – pensionierte hohe Richterinnen und Richter sowie Ministerialbeamte – den Kunden bei Streitigkeiten mit ihrer privaten Bank in einem außergerichtlichen, unbürokratischen Schlichtungsverfahren. Sie bringen beide Seiten in Kontakt, beraten, erarbeiten Lösungen und helfen so, das ins Wanken geratene Vertrauen zu erneuern.

Als die Schlichter 1992 ihre Tätigkeit aufnahmen, griff der Bankenverband auf diese Weise Bestrebungen auf europäischer und nationaler Ebene auf, langwierige und teure Gerichtsprozesse entbehrlich zu machen. Der Bankenverband und seine Mitglieder – die privaten Banken – haben sich damit als Vorreiter einer damals noch jungen, aber effizienten Form der Streitbeilegung erwiesen und sich den gewandelten verbraucherpolitischen Ansprüchen gestellt. Es war das erste System dieser Art in der deutschen Finanzwirtschaft und hat sich seit Bestehen Bekanntheit und Ansehen erworben. Es ist ein unverzichtbarer und in der Praxis für die Verbraucher unmittelbar spürbarer Beitrag zu einer aktiven und kundenorientierten Verbraucherpolitik der privaten Banken geworden.

Hinweis:

Die Ombudsleute können nicht helfen, wenn eine reine Rechtsberatung vom Kunden gewünscht wird. Auch wenn sich ein Gericht bereits mit der Beschwerde befasst oder befasst hat, greifen die Schlichter nicht ein. Dasselbe gilt für den Fall, dass Zeugen gehört werden müssten, um den Sachverhalt zu ermitteln.

Möchten Sie sich beschweren, dann finden Sie hier alle dazu notwendigen Informationen:

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