Bankentag 2011

XIX. Deutscher Bankentag

Die Wirtschaft wächst, die Finanzsysteme sind stabilisiert und gerade Deutschland hat erstaunlich gut Tritt gefasst. Damit haben wir die unmittelbaren Folgen der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise bewältigt. Aber das ist nur der eine Teil der Wahrheit. Denn nach den Turbulenzen im Finanzsystem, dem Einbruch der Weltwirtschaft und der Vertrauenskrise der Banken erleben wir jetzt eine Krise der Staatsfinanzen. Klar ist: Deutschland kann sich von den Problemen in Europa und der Welt nicht abschotten. Unser Land hat nur mit und in Europa und nur als verlässlicher Partner auf globaler Ebene eine gute wirtschaftliche und politische Zukunft.


 

Mittwoch, 30. März 2011 – Abendveranstaltung

19.00 Uhr

Eröffnung

Andreas Schmitz
Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
und Sprecher des Vorstands der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG

Die Welt im Umbruch, Politik im Krisenmodus, Märkte unter Beobachtung: Lessons to Learn

Lord Stephen Green
Minister für Handel und Investitionen des Vereinigten Königreichs

Empfang

Donnerstag, 31. März 2011 – Konferenz

9.30 Uhr

Begrüßung

Andreas Schmitz

Ansprache

Christian Wulff
Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

Banken in der Verantwortung

Andreas Schmitz

10.15 Uhr

Was bleibt zu tun für ein stabiles Finanzsystem?

Podiumsdiskussion

Dr. Hugo Bänziger
Mitglied des Vorstands und Chief Risk Officer der Deutsche Bank AG

Jaime Caruana
Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

Andrea Enria
Vorsitzender der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde

Dr. Theodor Weimer
Sprecher des Vorstands der UniCredit Bank AG

Moderation
David Marsh
Vorsitzender des Vorstands der SCCO International

11.45 Uhr

Finanzmarktkrise, Staatsschulden, Euro: Stößt die Politik an Grenzen?

Roland Tichy
Chefredakteur der Wirtschaftswoche

im Gespräch mit

Luc Frieden
Minister der Finanzen des Großherzogtums Luxemburg

und

Prof. Dr. Axel A. Weber
Präsident der Deutschen Bundesbank

12.15 Uhr

Banken als Kapitalgeber, Dienstleister und Wirtschaftsbürger – die Quadratur des Kreises?

Podiumsdiskussion

Impuls
Martin Blessing
Vorsitzender des Vorstands der Commerzbank AG

Rainer Brüderle, MdB
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann
Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages

Sigmar Gabriel, MdB
Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

Moderation

Claus Döring
Chefredakteur der Börsen-Zeitung

13.45 Uhr

Ansprache

Dr. Angela Merkel, MdB
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

Schlusswort

Andreas Schmitz

Joachim Gauck

Andreas Schmitz
Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken

Sprecher des Vorstands der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
geboren 1960 in Büderich, studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Volkswirtschaft und Rechtswissenschaften und beendete sein Studium mit dem Zweiten Staatsexamen als Rechtsanwalt. Seine berufliche Laufbahn bei HSBC Trinkaus & Burkhardt begann er als Assistent eines der persönlich haftenden Gesellschafter. Anschließend arbeitete er im Firmenkundengeschäft und baute später die Aktivitäten der Bank im Investment Banking auf. 2002 wurde Schmitz persönlich haftender Gesellschafter der Bank unter anderem mit Verantwortung für das Firmenkundengeschäft. 2004 wurde er Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter. Mit dem Rechtsformwechsel zur AG wurde er im Juli 2006 zum Sprecher des Vorstands ernannt. Schmitz ist seit März 2009 Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken.

Dr. Wolfgang Schäuble

Lord Stephen Green
Minister für Handel und Investitionen des Vereinigten Königreichs

geboren 1948, studierte an der Universität Oxford, Großbritannien, und am Massachusetts Institute of Technology, USA, und war dann im britischen Entwicklungshilfeministerium tätig. 1977 wechselte er zum Beratungsunternehmen McKinsey mit Einsätzen in Europa, Nordamerika und im Nahen Osten. 1982 trat Green in die Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) ein, zunächst in die Unternehmensentwicklung und ab 1985 in den Treasury-Bereich; 1992 wurde er zum Group Treasurer ernannt. 1998 übernahm Green als Mitglied des Vorstands der HSBC Holding die Verantwortung unter anderem für das Investmentbanking, ab 2002 war er Vorstandsmitglied für das Firmenkundengeschäft. 2003 wurde Green Chief Executive Officer der HSBC-Gruppe und 2006 Group Chairman von HSBC. Im Dezember 2010 legte er sein Amt bei HSBC nieder. Seit 1. Januar 2011 ist Green Ministerfür Handel und Investitionen des Vereinigten Königreichs vonGroßbritannien und Nordirland. Bis 2010 war Green Chairman der British Bankers Association.

Dr. Jens Weidmann

Christian Wulff
Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

 

 

 

 

 

Markus Beumer

Prof. Dr. Axel A. Weber
Präsident der Deutschen Bundesbank

geboren 1957 in Kusel, studierte Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz. 1987 promovierte er an der Universität-GH Siegen, 1994 schloss er dort seine Habilitation in Volkswirtschaftslehre ab. Im Anschluss übernahm er eine Professur für Wirtschaftstheorie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1998 wechselte er als Professor für Angewandte Monetäre Ökonomie an die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Zugleich war er bis 2002 Direktor des Center for Financial Studies in Frankfurt. Von 2001 bis 2004 lehrte er Internationale Ökonomie an der Universität zu Köln und war von 2002 bis 2004 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Seit 2004 ist Weber Präsident der Deutschen Bundesbank und Mitglied des Europäischen Zentralbankrates. Seit 2009 ist er zudem Mitglied des Lenkungsausschusses des Finanzstabilitätsrates (Financial Stability Board) und seit Januar 2011 auch Mitglied des Lenkungsausschusses des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken.

Thomas Exner

Dr. Hugo Bänziger
Mitglied des Vorstands und Chief Risk Officer der Deutsche Bank AG

geboren 1956 in Zürich, promovierte in Wirtschaftsgeschichte an der Universität Bern. Im Anschluss begann 1983 seine Laufbahn bei der Eidgenössischen Bankenkommission, der Schweizer Bankenaufsicht. Von 1985 bis 1996 war Bänziger bei der Credit Suisse beschäftigt, wo er 1990 bei der Credit Suisse Financial Products, dem Derivate-Spezialisten der Credit Suisse Group, zum Global Head of Credit mit Sitz in London ernannt wurde. 2000 wurde er zum Chief Risk Officer bestimmt, ab 2004 verantwortete er darüber hinaus das Management der operationellen Risiken. Im Mai 2006 wurde Bänziger als Chief Risk Officer in den Vorstand der Deutsche Bank AG berufen. Zu seinem Verantwortungsbereich zählen das Management von Kreditrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko als auch die Bereiche Corporate Security & Business Continuity und Treasury. Seit Mai 2007 ist er zudem verantwortlich für die Bereiche Recht und Compliance.

Jürgen Fitschen

Jaime Caruana
Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

geboren 1954 in Valencia, Spanien, schloss das Studium der Nachrichtentechnik an der Technischen Universität Madrid (UPM) 1974 ab. Über viele Jahre hinweg leitete er eine große spanische Fondsgesellschaft, bevor er zum Generaldirektor des spanischen Schatzamtes ernannt wurde. Im Jahr 2000 wurde er dann zum Gouverneur der spanischen Nationalbank berufen, diesen Posten hatte er bis 2006 inne und war gleichzeitig Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank. Von 2003 bis 2006 war er zudem Vorsitzender des Baseler Ausschusses. 2006 wechselte Caruana als Direktor für Geld- und Kapitalmärkte zum Internationalen Währungsfonds in Washington. Seit 2009 schließlich ist er Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel.

Dr. Thomas A. Lange

Andrea Enria
Vorsitzender der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde

 

 

 


Sabine Lautenschläger

Dr. Theodor Weimer
Sprecher des Vorstands der UniCredit Bank AG

geboren 1959 in Wertheim, studierte Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Geographie an den Universitäten Tübingen und St. Gallen. Er promovierte 1987 an der Universität Bonn. Weimer war ab 1988 bei McKinsey & Company als Management Consultant tätig, 1995 wechselte er zu Bain & Company. Dort fungierte er zuletzt als Senior Partner und war Mitglied des Global Management Committee. 2001 trat Weimer Goldman Sachs als Managing Director bei, 2004 wurde er dort Partner im Bereich Investment Banking. 2007 übernahm er die Position als Head of Global Investment Banking der UniCredit Group in München, gleichzeitig wurde er Mitglied im Executive Committee für Markets & Investment Banking der Gruppe. Den Posten als Vorstandssprecher der UniCredit Bank AG hat er seit 2009 inne und ist seither auch Country Chairman Germany im Management Committee der UniCredit Group.

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller

David Marsh
Vorsitzender des Vorstands der SCCO International

geboren 1952 in Shoreham, England, ist Absolvent der Universität Oxford. Bis 1995 arbeitete Marsh als Journalist bei der "Financial Times" und bei der Nachrichtenagentur "Reuters". Marsh nahm verschiedene internationale Funktionen bei der Privatbank Flemings, dem Corporate-Finance-Haus Hawkpoint sowie der Unternehmensberatung Droege wahr. 2005 ging er zur Investmentbank London & Oxford Capital Markets plc. Heute ist er Vorsitzender des Vorstands der Management-Beratungsgesellschaft SCCO in London. Marsh ist außerdem einer der Vorsitzenden des Official Monetary and Financial Institutions Forum OMFIF, das dem Austausch von Zentralbanken und Staatsfonds dient. Er ist zudem Honorarprofessor an der Universität Birmingham und Mitglied des Beirates des Centre for European Reform. Marsh ist Autor der Kolumne "Marsh on Monday" im "Handelsblatt". Er machte sich einen Namen als profunder Kenner der deutschen Ökonomie und veröffentlichte mehrere Bücher, zuletzt "Der Euro - Die geheime Geschichte der neuen Weltwährung".

Hannes Swoboda

Roland Tichy
Chefredakteur der Wirtschaftswoche

geboren 1955 in Bad Reichenhall, studierte Volkswirtschaft, Politologie und Kommunikations-wissenschaft in München. Von 1983 bis 1985 war Tichy Mitarbeiter im Planungsstab des Bundes-kanzleramtes für Fragen der Sozial- und Wirtschaftspolitik, von 1985 bis 1990 arbeitete er als Korrespondent im Bonner Hauptstadtbüro der „Wirtschaftswoche“. Von 1991 bis 1995 war er stellvertretender Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Capital“ und später Chefredakteur des Unternehmermagazins „Impulse“. Seit 2007 ist Tichy Chefredakteur der „Wirtschaftswoche“. Er wurde mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Tichy ist Autor zahlreicher Bücher, Aufsätze und wissenschaftlicher Beiträge; so auch des Buches „Die Pyramide steht Kopf – Die Wirtschaft in der Altersfalle und wie sie ihr entkommt“.

Dr. Ralf P. Thomas

Luc Frieden
Minister der Finanzen des Großherzogtums Luxemburg

 

 

 

 

Dr. Theodor Weimer

Martin Blessing
Vorsitzender des Vorstands der Commerzbank AG

geboren 1963 in Bremen, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt und der Hochschule St. Gallen. 1988 erlangte er den MBA-Abschluss an der University of Chicago. Von 1989 bis 1996 war er bei McKinsey in Frankfurt am Main und in New York tätig, 1994 wurde er zum Partner gewählt. Von 1997 bis 2000 war er mitverantwortlich für die Leitung des Geschäftsbereichs Private Kunden der Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main. Die Position des Vorstandssprechers der Advance Bank AG, München, hatte er von 2000 bis 2001 inne, bevor er im November 2001 zum Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG berufen wurde. 2008 wurde Blessing Sprecher des Vorstands der Commerzbank AG, seit 2009 ist er deren Vorstandsvorsitzender.

 

Rainer Brüderle, MdB
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

 

 

 

Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann
Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages

geboren 1948 in Bückeburg, studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in München. Nach Beschäftigungen im Bundesverteidigungsministerium und als Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr wurde er 1987 zum Sprecher der Geschäftsleitung der Peter Kölln KGaA in Elmshorn berufen. Seit 1990 ist er deren persönlich haftender und geschäftsführender Gesellschafter. Das mittelständische Unternehmen ist seit rund 190 Jahren in der Lebensmittelindustrie tätig. Driftmann ist seit 2009 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, zudem Vizepräsident der IHK zu Kiel und Ehrensenator des Instituts für Weltwirtschaft. Er ist darüber hinaus seit langem als Lehrbeauftragter und Dozent an verschiedenen Institutionen tätig, derzeit an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.
Sigmar Gabriel, MdB
Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

geboren 1959 in Goslar, studierte Germanistik, Politik und Soziologie an der Universität Göttingen. 1989 legte er das Zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Von 1983 bis 1990 war Gabriel in der Erwachsenenbildung tätig. 1987 bis 1998 war er Kreistagsabgeordneter im Landkreis Goslar, 1991 bis 1999 zudem Ratsmitglied in der Stadt Goslar. In den Jahren 1990 bis 2005 war Gabriel Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags, von 1998 bis 1999 und von 2003 bis 2005 war er dort Vorsitzender der SPD-Fraktion. Gabriel bekleidete von 1999 bis 2003 das Amt des Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen. Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2005 bis 2009 war Gabriel Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Seit 2007 ist er Mitglied des SPD-Parteivorstands, seit 2009 ist Gabriel SPD-Vorsitzender.
Claus Döring
Chefredakteur der Börsen-Zeitung

geboren 1958, studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft. Nach dem Abschluss als Diplom-Volkswirt 1983 begann er mit einem Redaktionsvolontariat und anschließender Tätigkeit als Wirtschaftsredakteur bei der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ in Ludwigshafen. 1988 ging er zur Börsen-Zeitung nach Frankfurt am Main und war im Ressort Unternehmensberichterstattung tätig; die Leitung dieses Ressorts übernahm er 1990. 1998 wurde Döring zum Mitglied der Chefredaktion ernannt, im Jahr 2000 wurde er Chefredakteur. Schwerpunktmäßig befasst sich Döring mit der Unternehmensberichterstattung, Fragen der Bilanzierung, der Kapitalmarkt- und Börsenentwicklung sowie Corporate Governance. Döring ist im Kuratorium der Gesellschaft für Kapitalmarktforschung e. V. in Frankfurt vertreten.
Dr. Angela Merkel, MdB
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

geboren 1954 in Hamburg, schloss ihr Studium an der Universität Leipzig 1978 als Diplomphysikerin ab. An der Akademie der Wissenschaften in Berlin promovierte sie 1986 im Bereich der Quantenchemie. Ende 1989 trat sie dem Demokratischen Aufbruch bei und wurde im März 1990 zur stellvertretenden Regierungssprecherin der Regierung de Maizière ernannt. 1990 trat Frau Dr. Merkel der CDU bei und wurde im selben Jahr Mitglied des Deutschen Bundestages. 1991 wurde sie Bundesministerin für Frauen und Jugend, 1994 Bundesumweltministerin. Von 1991 bis zur ihrer Wahl zur CDU-Generalsekretärin 1998 war Frau Dr. Merkel stellvertretende CDU-Vorsitzende. Im Jahr 2000 übernahm sie den CDU-Vorsitz. Von 2002 bis 2005 war sie zudem Vorsitzende der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag. Seit 2005 ist Frau Dr. Merkel Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

 

Das hat Konsequenzen für Banken, Wirtschaft und Politik:

Alle Beteiligten müssen gemeinsam weiter dafür arbeiten, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland so erfolgreich bleibt, wie er ist, und der Finanzstandort Deutschland so erfolgreich wird, wie er sein kann. Sie müssen durch kluge Regulierung mit Augenmaß für stabile, leistungsfähige Finanzmärkte und ebenso für eine nachhaltige Haushaltspolitik sorgen. Ohne diese kann es weder ein starkes Europa noch einen krisenfesten Euro geben. Und sie müssen gemeinsam die Weichen so stellen, dass Banken ihrer Schlüsselrolle für die Wirtschaft gerecht werden können.

Die Banken sind hier selbst in der Verantwortung. Doch Verantwortung für Deutschlands Platz in der globalen Wirtschaft, für die Fortschreibung der europäischen Erfolgsgeschichte, für eine starke deutsche Wirtschaft und einen starken Finanzplatz Deutschland kann nur wechselseitig funktionieren. Jeder muss seiner Verantwortung nachkommen.

Welche Rollen können und werden Politik, Banken und Wirtschaft in Zukunft einnehmen? Was bleibt zu tun für ein stabiles Finanzsystem? Stößt die Politik mit der Finanzmarktkrise und der drückenden Last der Staatsschulden an ihre Grenzen? Und: Können Banken Kapitalgeber, Dienstleister und Wirtschaftsbürger zugleich sein – oder ist das die Quadratur des Kreises? Über diese Fragen werden wir auf dem XIX. Deutschen Bankentag diskutieren.

 


Presse

30. März 2011

Deutschlandfunk - Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer: "Die Zinsen dürften steigen"
Michael Kemmer, im Gespräch mit Dirk Müller, erwartet ein sanftes Ansteigen der Zinsen: Die Rezession sei vorbei. Zwar würden Kredite teurer, aber angelegtes Geld werde höher verzinst. Die viel kritisierte Anlageberatung der Banken sieht Kemmer auf gutem Weg. »
 


27. März 2011

Bild am Sonntag - Bankenpräsident Andreas Schmitz: "Warum wir den Euro retten müssen"
Deutschland ist ein Exportland und profitiert besonders von einem stabilen Euro. Auch deshalb greift unser Land noch einmal tief in die Tasche und gibt Garantien, um eine Pleite angeschlagener Länder zu verhindern. Länder, die jetzt schnelle Hilfe brauchen, müssen die bittere Pille schlucken und Reformen akzeptieren. »
 


11. März 2011

Frankfurter Rundschau - Bankenpräsident Andreas Schmitz: "Die Banken sind nicht so stark wie sie sein müssten"
Banken-Präsident Andreas Schmitz spricht im FR-Interview über die Euro-Rettung, Stresstests für Finanzinstitute und das verloren gegangene Vertrauen in die Kreditwirtschaft. »

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