16. November 2016

Kemmer zum Finanzstabilitätsbericht der Bundesbank

„Anhaltend niedrige Zinsen und ein schwaches Wirtschaftswachstum sind eine ausgesprochen schwierige Mixtur, die die Risiken für die Finanzstabilität erhöhen kann. Das hat auch die Bundesbank einmal mehr klargestellt“, betont Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, mit Blick auf den heute veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht der deutschen Notenbank. Seit geraumer Zeit kritisieren die privaten Banken auch daher die anhaltend ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Umso wichtiger seien nachhaltige private und öffentliche Finanzen als Voraussetzung dafür, dass die Geldpolitik ihr Mandat erfüllen könne, die Preisstabilität zu sichern.

Die Bundesbank betont weiter in ihrem Bericht, dass eine ausreichende Eigenkapitalbasis Voraussetzung dafür sei, dass die Finanzmärkte ihre Funktion als Dienstleister für die Realwirtschaft erfüllen könne. Kemmer: „Gerade daran haben die Banken in den vergangenen Jahren mit Hochdruck gearbeitet. Und: Trotz des niedrigen Zinsniveaus ist es den deutschen Banken gelungen, ihre Eigenkapitalbasis nachhaltig zu stärken.“ Auch unter makroprudentieller Perspektive seien die Banken merklich stabiler geworden – das bestätige auch die Bundesbank.

Den Banken in Deutschland sei bewusst, dass durch die aktuelle Lage an den Welt- und Finanzmärkten neue Risiken entstehen können. Kemmer: Wir sind überzeugt, dass die Banken in Deutschland darauf vorbereitet sind und Vorsorge getroffen haben, um auch künftigen Risiken im Finanzmarkt erfolgreich zu begegnen.“

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Dr. Kerstin Altendorf
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