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AltersvorsorgeWertpapier

Gefördertes Wertpapiersparen sichert den Lebensstandard im Alter

08.03.2023Positionspapier
Sylvie Ernoult
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Die demografische Entwicklung stellt das System der Alterssicherung vor gravierende
Herausforderungen. Absehbar wird das Versorgungsversprechen der gesetzlichen
Rentenversicherung an Grenzen stoßen, gleichzeitig sind steigende Beitragslasten
unausweichlich. Wenn davon vor allem die jüngeren Menschen in Deutschland betroffen sein
werden, benötigen gerade sie neue Perspektiven für ihre Alterssicherung.

Herausforderung: Unvorhersehbare Einkommensentwicklung


Gleichzeitig sind die Anforderungen an die private Risikovorsorge komplexer als noch vor
zwanzig Jahren, die Lebenswirklichkeit hat sich verändert. Bei Eintritt in das Erwerbsleben
sind die Einkommensentwicklung und die Entwicklung der persönlichen Lebensumstände
kaum vorhersehbar, denn die Arbeitswelt verändert sich immer schneller. Selbst bei einer
günstigen Erwerbsbiografie wird die gesetzliche Rente nicht reichen, um den Lebensstandard
im Alter zu sichern. Immer seltener lässt sich überschauen, ob eine Partnerin oder ein
Partner im Alter zur Lebenshaltung beitragen wird. Außerdem müssen neben dem
Alterseinkommen zusätzliche Vorkehrungen zum Beispiel für einen Pflegefall getroffen
werden. Nicht selten kommt der Wunsch nach einem Eigenheim hinzu, das im Alter die Miete
ersparen kann.

Schwankendes Haushaltsbudget in unterschiedlichen Lebensphasen


Jedoch lässt sich nicht jedes Vorsorgemotiv sinnvoll mit einer Zusatzrente absichern. Zudem
schränkt eine garantierte Privatrente die Möglichkeiten zur Lebensgestaltung ein. Denn damit
die Rente im Alter wie versprochen fließen kann, müssen die Beiträge regelmäßig gezahlt
werden. Doch ob Weiterbildung, Gründung einer Familie oder Erwerb einer Immobilie: Mit
den unterschiedlichen Lebensphasen und -entwürfen schwankt das Haushaltsbudget. Gerade
dann braucht es Flexibilität, auch bei der Vorsorge.
Deshalb liegt die Lösung nicht etwa in einer verpflichtenden kapitalgedeckten
Rentenvorsorge. Vielmehr gilt es, von gelungener Vorsorge zu lernen. Tatsächlich bilden die
Bürgerinnen und Bürger vielfach Vermögen, um ihren Lebensstandard im Alter abzusichern,
statt auf eine Zusatzrente zu sparen. Gefördert werden dabei aber nur bestimmte Formen.
Wer sich langfristig in einem Wertpapiersparplan engagiert, der kann zwar flexibel auf
veränderte Möglichkeiten und Bedarfe reagieren, wird aber bislang beim Thema
Alterssicherung ausgeblendet.

Die Position des Bankenverbandes zur Reform der Alterssicherung


Armutsprävention, Lebensstandardsicherung im Alter und beides zu einer intergenerativ
fairen Lastverteilung: Die Herausforderungen können kaum größer sein. Der Bankenverband
möchte die Politik bei diesen ambitionierten Zielen konstruktiv unterstützen. Mit einem
förderfähigen Wertpapiersparplan schlagen seine Mitglieder deshalb ein Instrument vor, das
andere Vorsorgemöglichkeiten sinnvoll ergänzt und hilft, die angestrebten politischen Ziele zu
erreichen.

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Sylvie Ernoult

Pressesprecherin für Verbraucherinformationen, Finanzbildung, Sanktionen und Geldwäsche

+49 30 1663-1210E-Mail senden

Kontaktperson

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