Nachschub für Sammler: Neue 5-Euro-Münze kommt

Nachschub für Sammler: Neue 5-Euro-Münze kommt

Finanzen im Alltag

Nachschub für Münzsammler: Am 19. April erscheint die neue 5-Euro-Sondermünze „Subtropische Zone“. Das Besondere: der orangefarbene Ring aus Polymer. Kleine Kristalle – so genannte Liquid Crystal Particles – sind in den Ring eingearbeitet und erzeugen ein Funkeln, wenn man das Geldstück vors Licht hält. Wir zeigen, wie die neue Münze aussieht, und verraten, was ihre Vorgänger mittlerweile wert sind.

Münzsammler, aufgepasst: Am 19. April gibt die Deutsche Bundesbank im Rahmen ihrer 5-Euro-Münzen-Serie die nächste und damit dritte Sonderedition heraus. Die Besonderheit der neuen Münze aus der Reihe „Klimazonen der Erde“: ein orangefarbener Polymer-Ring.

Ziemlich genau zwei Jahre nach Veröffentlichung der Münze „Planet Erde“, mit der die 5-Euro-Münzen-Serie begann, erscheint nun das nächste Sonderstück auf dem Markt. Der Großteil der 3,4 Millionen Exemplare wird in Stempelglanz-Qualität geprägt. Lediglich 400.000 Stück kommen im höherwertigen Spiegelglanz in Umlauf.

Das Besondere der 5-Euro-Münze ist die Kombination ihrer Bestandteile. Der innere und äußere Teil besteht aus zwei verschiedenen Kupfer-Nickel-Legierungen. Zwischen den beiden Komponenten befindet sich der lichtdurchlässige Polymer-Ring – eine prägetechnische Weltneuheit im Münzbereich, 2016 erstmals eingeführt mit der Sondermünze „Planet Erde“. 

Ziegen und Sträucher umringt von einem orangefarbenen Ring

Die Motivseite der „Subtropischen Zone“ hat der Künstler Patrick Niesel aus Schwaig bei Nürnberg entworfen. Sie zeigt die für diese Klimazone typische Flora und Fauna – wie domestizierte Ziegen und eine Strauchlandschaft. Der Baum in der Mitte steht stellvertretend für viele subtropische Baumarten mit einer Schirmkrone. Der orangefarbene Polymer-Ring umringt die mediterrane Weideszene. 

Die Wertseite, die bei allen Exemplaren der Klimazonen-Reihe gleich ist, hat die Künstlerin Stefanie Radtke aus Leipzig gestaltet. Zu sehen ist der deutsche Bundesadler, der Schriftzug „Bundesrepublik Deutschland“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2018, die zwölf Europasterne sowie – je nach Prägestätte – das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg). 

Sammler setzen auf deutliche Wertsteigerung

Schon die ersten beiden Münzen „Planet Erde“ und „Tropische Zone“ – letztere der Auftakt zur Klimazonen-Serie – waren unter Sammlern heiß begehrt. Die erste Sondermünze von 2016 ist mittlerweile deutlich mehr wert als die aufgedruckten fünf Euro: Fünfer-Sets mit Stempelglanz werden online teils schon für rund 400 Euro gehandelt – also 80 Euro pro Stück. Obwohl man mit den Münzen ganz normal bezahlen kann, stehen daher die Chancen schlecht, ein 5-Euro-Stück zufällig im Geldbeutel zu finden.

Bis 2021 werden jährlich weitere Münzen herausgegeben – jede Edition mit einem andersfarbigen Ring, passend zur jeweiligen Klimazone. 

Die Sondermünze „Subtropische Zone“ ist ab dem 19. April 2018 direkt bei der Bundesbank erhältlich – solange der Vorrat reicht. Welche Ausgaberegeln gelten, lesen Sie hier. Auch Kreditinstitute können die Münze vertreiben – einfach mal bei Ihrer Hausbank nachfragen, ob sie dabei ist.

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