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15. Januar 2026

Aktuelles Stichwort: 2026 muss zum Jahr der Vereinfachung werden

Die Notwendigkeit für tiefgreifende Reformen ist zu Beginn des neuen Jahres in aller Munde. Denn die Zeiten sind stürmischer geworden. Internationale Partnerschaften werden offen angezweifelt. Die geopolitischen Unsicherheiten wachsen stetig. Wirtschaftspolitisch leidet Europa zudem unter den weiter andauernden strukturellen Defiziten. Für die Zukunfts­fähigkeit der sozialen Sicherungssysteme, einen erfolgreichen Klima- und Umweltschutz, den Aufbau einer eigenständigen Verteidigung sowie das Mithalten im globalen Wettbewerb sind mutige Schritte im Jahr 2026 daher unabdingbar. 

Globale Krisen erhöhen den Reform-Druck auf europäische Finanzmärkte

Für die Bewältigung dieser Herausforderungen werden massive Investitionen und Innovationen benötigt. Ohne privates Kapital, leistungsfähige Kapitalmärkte und starke Banken als Kreditgeber wird das nicht ge­lingen. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks braucht der europäische Banken­sektor daher eine Regulierung, die Wettbewerbsfähigkeit und Finanzstabilität in Balance bringt. Der heutige Regulierungs­rahmen belastet die Institute erheblich. An vielen Stellen ist er über­komplex, kosten­intensiv und intransparent. Das immense Regulierungsvolumen, die Detailliertheit der Vorgaben und die Vervielfachung der Pflichten führen zu einer Überbelastung und gefährden die inter­nationale Wettbewerbsfähigkeit des euro­päischen Bankensektors. Insbesondere kleinere Institute können mit der Flut an Level-2- und Level-3-Akten nicht mithalten, die zur Unübersichtlichkeit und Komplexität der Regulierung beitragen. Zudem werden wichtige Ressourcen gebunden, die für Innovationen gebraucht würden. Das Ziel sollte daher sein, unnötige Komplexität zu beseitigen, Prozesse zu verschlanken und die Transparenz zu verbessern, ohne die erreichte Finanzstabilität aufs Spiel zu setzen.

Bankenregulierung braucht einen Wettbewerbs-Reset 

Die Vorschläge auf europäischer Ebene zur Vereinfachung der Regulierung sind daher ausdrücklich zu begrüßen. Sie sollten jetzt schnellstmöglich in konkreten und ambitionierten Maßnahmen münden. Auch mit Blick auf regulatorische Entlastungen in den USA und Großbritannien sind hier mutige Maß­nahmen zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors gefordert. Eine Verein­fachung muss die Klarheit, Transparenz und Effizienz des regulatorischen Rahmens verbessern und gleichzeitig seine Robustheit erhalten.

Position des Bankenverbandes 

Nur mit mehr Wachstum, Wettbewerbs­fähigkeit und Resilienz kann Europa sein geopolitisches Gewicht langfristig sichern und strategisch unabhängig bleiben. Mit Blick auf Europas Finanz­markt­regulierung sind diese drei Ziele jedoch noch nicht ausreichend erfüllt. Die Deutsche Kredit­wirtschaft hat daher Ende letzten Jahres in einem Diskussionspapier konkrete Handlungsfelder aufgezeigt, in denen Doppelregulierungen und Ineffizienzen unnötige Belastungen verursachen. Im Rahmen einer Veranstaltung mit Vertretern aus Wissenschaft, Bankenaufsicht, Kreditwirtschaft und anwaltlicher Praxis wurden zudem mögliche regulatorische und aufsichtliche Reformen im Kontext der Wettbewerbsdebatte erörtert. Beiträge hierzu finden Sie zusammengestellt in der aktuellen Publikation des Bankenverbandes: Link.


Markus Kirchner

Kontakt

Dr. Markus Kirchner

Leiter Politik Deutschland

   +49 (30) 1663 2250

   markus.kirchner@bdb.de

Hannah Frohwein

Kontakt

Hannah Frohwein

Politik Deutschland

   +49 (30) 1663 1578

   hannah.frohwein@bdb.de

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