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Überweisung und Lastschrift: Wann lohnt sich was?

Kathleen Altmann
Kathleen Altmann

Die Miete wird fällig, der Handwerker stellt eine Rechnung aus oder das Schulessen des Kindes wird abgebucht: Millionen Rechnungen werden täglich per Überweisung oder Lastschrift bezahlt. Welche Variante passt, hängt vor allem davon ab, wie oft Sie zahlen und wie viel Kontrolle Sie behalten wollen. Auch die Frist spielt eine Rolle: Haben Sie noch Zeit oder soll das Geld sofort beim Empfänger ankommen?

Überweisung und Dauerauftrag: volle Kontrolle behalten

Eine Überweisung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie eine Zahlung selbst steuern möchten. Sie ist besonders gut für einmalige Rechnungen geeignet, etwa vom Handwerker, vom Arzt oder vom Finanzamt.

So läuft es ab: Sie beauftragen Ihre Bank, einen bestimmten Betrag an einen Empfänger zu senden. Ihre Bank leitet Geld und Daten weiter und die Empfängerbank schreibt den Betrag gut. Beide Banken informieren über die Buchung, zum Beispiel im Onlinebanking oder auf dem Kontoauszug.

In der Regel erreicht das Geld den Empfänger innerhalb eines Bankarbeitstags. Wenn Sie den Auftrag auf Papier erteilen, kann es einen Tag länger dauern. Für regelmäßige Zahlungen können Sie einen Dauerauftrag einrichten. Dann führt die Bank die Überweisung automatisch zum festgelegten Termin aus – vorausgesetzt, Ihr Konto ist gedeckt. Muss es schnell gehen, können Sie eine Echtzeitüberweisung nutzen.

Lastschrift: bequem bei regelmäßigen Zahlungen

Die Lastschrift spart bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen Zeit. Sie eignet sich für Versicherungen, Abonnements oder laufende Ausgaben wie Strom, Gas oder Miete. Aber auch bei schwankenden Beträgen, wie etwa beim Schulessen Ihres Kindes, ist sie sinnvoll.

Dazu erteilen Sie ein SEPA-Lastschriftmandat. Damit erlauben Sie dem Zahlungsempfänger, den Betrag von Ihrem Konto einzuziehen. Bei schwankenden Beträgen kündigt der Empfänger die Abbuchung in der Regel einige Tage vorher an. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Konto gedeckt ist. Am Fälligkeitstag bucht die Bank den Betrag ab.

Sie bleiben trotzdem geschützt: Eine SEPA-Basislastschrift können Sie innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen zurückholen. Haben Sie eine Abbuchung nicht erlaubt, haben Sie dafür sogar bis zu 13 Monate Zeit.

Kurz zusammengefasst: Überweisungen bieten sich an, wenn Sie jede Zahlung bewusst freigeben möchten. Das gilt vor allem bei einmaligen Rechnungen. Lastschriften sind praktisch, wenn Sie regelmäßig zahlen und sich dabei Aufwand sparen wollen.

Kathleen Altmann

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Pressesprecherin

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