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Die Zeit ist reif für mehr Wachstumsimpulse

Deutsche Kreditwirtschaft zum Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung

Thomas Schlüter
Thomas Schlüter

Die Zeit ist reif für mehr Wachstumsimpulse – Deutsche Kreditwirtschaft zum Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung 
Die Chancen für eine Belebung der deutschen Konjunktur sind vielversprechend. Diese Einschätzung aus dem heute vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung mit einem moderaten Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung in diesem Jahr teilt die Deutsche Kreditwirtschaft (DK). Die mit dem Fiskalpaket angestoßenen Investitionen für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz werden die Haupttreiber des sich abzeichnenden Wirtschaftswachstums sein. Zudem dürfte die Konsumbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmen, wie auch die heute verbreiteten Daten zum GfK-Konsumklima bestätigen. Optimistisch stimmt auch, dass es durch die jüngsten Handelsvereinbarungen der EU mit Lateinamerika und Indien perspektivisch zu einer Belebung des Außenhandels kommen könnte.

Damit die erwarteten Wachstumsimpulse zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Belebung führen, müsse die Wirtschaftspolitik jetzt allerdings die richtigen Entscheidungen treffen. „Angesichts der langjährigen Wachstumsschwäche in Deutschland ist die beginnende Konjunkturerholung der richtige Zeitpunkt für mehr flankierende Maßnahmen zur Förderung des Wachstums. Mit einer konsequenten Fortsetzung der wirtschaftspolitischen Reformen können für die Wirtschaft grundlegende Fortschritte beim Abbau der Bürokratie und bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung erzielt werden – sie sind wichtige Motoren für zusätzliche Investitionen“, betont Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, in diesem Jahr federführend für die DK.

Um das Beschäftigungsangebot der Unternehmen wieder zu stärken, müssten vor allem die im internationalen Vergleich viel zu hohen Lohnzusatzkosten auf ein vernünftiges Maß reduziert werden. Hierfür seien insbesondere überzeugende Reformen für die Sozialversicherungen zu entwickeln, um die Lohnzusatzkosten wieder auf weniger als 40 Prozent der Löhne und Gehälter zurückzuführen. Auch seien die sehr hohen Stromkosten weiterhin ein großer Nachteil für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen, hier seien weitere politische Initiativen gefragt.

Thomas Schlüter

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Bereichsleiter Kommunikation

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