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DK begrüßt die Altersvorsorgereform und mahnt faire Wettbewerbsbedingungen an 

Thomas Schlüter
Thomas Schlüter

Mit der heutigen Zustimmung des Bundesrates zum Altersvorsorgereformgesetz ist der Weg frei für eine Neuordnung der privaten Altersvorsorge. Die deutsche Kreditwirtschaft (DK) begrüßt, dass mit dem Gesetz bestehende Hemmnisse der privaten Altersvorsorge abgebaut werden. Dazu gehört zum einen der Verzicht auf zwingende Beitragsgarantien während der Ansparphase, zum anderen aber auch eine hohe Flexibilität in der Auszahlungsphase. Beides trage dazu bei, dass Bürgerinnen und Bürger die Renditechancen der Kapitalmärkte besser nutzen können.

„Es ist gut, dass die Reform heute den Bundesrat passiert hat. Damit kann die private Altersvorsorge attraktiv und zukunftsfest gestaltet werden. Dass künftig auch Selbstständige und Geringverdiener durch verbesserte Zulagen stärker gefördert werden, ist ein weiteres starkes Signal für die Breite der Gesellschaft“, sagt Marija Kolak, Präsidentin
des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) als diesjährige Federführerin der DK.

Mit Blick auf das Angebot eines alternativen staatlichen Altersvorsorgedepots bestehen aus Sicht der DK indes noch viele Fragen, die es mit Blick auf die Umsetzung zu klären gilt. Wichtig sei zudem, dass ein fairer Wettbewerb zwischen privaten und staatlichen Anbietern stattfinden kann. „Ein Erfolg der Reform hängt davon ab, dass Bürgerinnen und Bürger aus einer Vielfalt von Lösungen wählen können. Nur durch echte Wahlfreiheit und marktwirtschaftlichen Wettbewerb wird das Vertrauen und die Qualität in die private Vorsorge langfristig gestärkt“, so Kolak weiter.

Aus Sicht der DK kommt es jetzt auf eine zügige Umsetzung an und darauf, die Komplexität für die Kunden gering zu halten. Banken und Sparkassen stehen bereit, die neuen Möglichkeiten des Altersvorsorgedepots durch ihre flächendeckende Präsenz für alle Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.

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