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DK: Sicherheitsmaßnahmen gegen Geldautomatensprengungen zeigen Wirkung

Thomas Schlüter
Thomas Schlüter

Die deutsche Kreditwirtschaft hat ihre Maßnahmen zum Schutz von Geldautomatenstandorten in den vergangenen Jahren weiter verstärkt. Banken und Sparkassen investierten annähernd eine halbe Milliarde Euro in zusätzliche Sicherungen und setzten bundesweit mehr als 40.000 zusätzliche Schutzmaßnahmen um. Dazu zählen unter anderem Nachtverschlusssysteme und Einfärbetechnik sowie weitere technische und bauliche Sicherungen.

Mit Erfolg: Die verstärkten Schutzmaßnahmen zeigen Wirkung bei der Sicherung der Standorte. Die Zahl der Risikostandorte ist von 11.527 im Jahr 2023 auf 7.176 Ende 2025 deutlich zurückgegangen.

„Im engen Schulterschluss von Banken und Sparkassen, Sicherheitsbehörden sowie der Versicherungswirtschaft ist es gelungen, Geldautomatensprengungen wirksam einzudämmen und die Sicherheit an vielen Standorten deutlich zu erhöhen“, sagt Tanja Müller-Ziegler, Vorstandsmitglied beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, stellvertretend für die Deutsche Kreditwirtschaft (DK). „Die Fortschritte der vergangenen Jahre zeigen, dass konsequente Prävention wirkt“, so Müller-Ziegler weiter.

Gleichzeitig bekennt sich die DK klar zu einer leistungsfähigen Bargeld- und Zahlungsinfrastruktur. Mit 48.257 Geldautomaten sichern Banken und Sparkassen weiterhin eine flächendeckende und bedarfsorientierte Bargeldversorgung in Deutschland.

Die Maßnahmen wurden im Rahmen des Runden Tisches Geldautomatensprengungen entwickelt, an dem Vertreter von Banken, Sicherheitsbehörden und Versicherungswirtschaft beteiligt waren. Auch nach Vorlage des Abschlussberichts Anfang 2026 wird das Mindestschutzniveau an Geldautomatenstandorten weiterentwickelt.

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