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Helfen in der Not: Sicher spenden

So finden Sie heraus, welche Hilfsorganisationen seriös arbeiten

Kathleen Altmann
Kathleen Altmann

Besonders nach großen Naturkatastrophen rufen verschiedene Organisationen zu Spenden auf. Um die Menschen vor Ort zu unterstützen, hilft dann jeder noch so kleine Betrag. Aber: Ihr Geld soll natürlich auch dort ankommen, wo es gebraucht wird und nicht in dunklen Kanälen versickern. Wie also erkennen Sie eine seriöse Spendenorganisation?

Ein erster naheliegender Schritt ist, sich die Webseite Ihrer favorisierten Spendenorganisation anzuschauen. Hier sollten Sie auf den Aufbau der Webseite achten. Welchen Eindruck hinterlässt der Netzauftritt bei Ihnen? Werfen Sie auch einen Blick auf das Impressum. Wird ein Ansprechpartner genannt? Ist eine Adresse hinterlegt? 

Spendensiegel steht für Vertrauenswürdigkeit

Im günstigsten Fall finden Sie auf der Webseite der Organisation ein anerkanntes Spendensiegel. Das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) beispielsweise steht für strenge Maßstäbe. Jedes Jahr werden die Siegel-Täger geprüft. Voraussetzung für die Vergabe eines solchen Siegels ist, dass die betreffende Organisation mindestens schon zwei Jahre tätig ist, sich auf eigene Kosten durch das DZI prüfen lässt und sich die Gesamteinnahmen auf mehr als 25.000 Euro belaufen.

Über den Siegel-Aussteller zur Spendenorganisation

Aber Vorsicht! Natürlich lässt sich jedes Siegel auch fälschen. Sicher ist es für Sie, wenn Sie die Website des Siegel-Ausstellers aufsuchen und hier die rechtmäßige Vergabe des Siegels an Ihre favorisierte oder andere Spendenorganisation überprüfen. Auf der Seite des DZI gibt es eine Liste mit allen Namen, Adressen und Kontonummern der dort registrierten Organisationen.

Kleine Organisationen ohne Spendensiegel

Aber auch Hilfsorganisationen, die kein Siegel haben, können seriös sein. Achten Sie bei Ihrer Internetrecherche darauf, wie die Organisation um Ihre Spende wirbt: Ist die Spendenseite sachlich gestaltet oder appelliert sie ausschließlich an Ihre Emotionen? Gibt es für Sie eine Möglichkeit nachzuprüfen, wie Ihre Spende verwendet wird?

Recherchieren Sie nach Erfahrungsberichten

Kundenbewertungen im Internet eignen sich zwar nur bedingt, um Rückschlüsse auf die Vertrauenswürdigkeit zu ziehen. Denn Bewertungen können auch manipuliert werden. Trotzdem kann eine Recherche nicht schaden. Vielleicht gibt es ja andere unabhängige Quellen oder Bewertungen. Oder gar Berichte von negativen Erfahrungen anderer Spender.

Natürlich: Selbst noch so große Wachsamkeit kann Sie nicht restlos vor betrügerischen Spendenwebseiten schützen. Aber sie kann zumindest das Risiko verringern, dass Ihre Spende auf dem Konto von Betrügern landet. Bleiben Sie deshalb trotz aller Spendenbereitschaft aufmerksam, damit Ihr Geld tatsächlich dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird!

Kathleen Altmann

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Kathleen Altmann

Pressesprecherin

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