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ECON-Abstimmung zu Verbriefungen schafft Grundlage für weitere Trilog‑Verhandlungen 

Juliane Weiß
Juliane Weiß

Der Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON) des Europäischen Parlaments hat seinen Bericht zur Überarbeitung des europäischen Verbriefungsrahmens verabschiedet. Damit liegt die Position des Europäischen Parlaments vor, die als Grundlage für die anstehenden Trilog‑Verhandlungen mit Rat und Kommission dienen wird. Der Beginn des Trilogs ist für Anfang Juni vorgesehen.

Der Bankenverband und True Sale International (TSI) begrüßen die erzielte Einigung ausdrücklich. Sie ist ein wichtiger Schritt, um das Gesetzgebungsvorhaben nun zügig weiter voranzubringen. Ziel muss es sein, die Verhandlungen im Trilog effizient zu führen und den Reformprozess bis spätestens Ende 2026 abzuschließen.

„Wir streben eine Regulierung mit angemessenen Kapitalanforderungen für Verbriefungen an, damit sich das Potenzial für Wachstum und Stabilität voll entfalten kann“, betont Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands.

Jetzt kommt es auf die anstehenden Trilog‑Verhandlungen an. „Es ist entscheidend, dass die Verhandlungsparteien im Trilog zu einem Ergebnis kommen, das den Verbriefungsmarkt stärkt. Wichtig ist, dass keine neuen Hürden eingebaut, Komplexitäten reduziert und mehr Rechtssicherheit geschaffen wird“, sagt Jan‑Peter Hülbert, Managing Director von TSI.

Bedauerlich ist jedoch, dass der finale Entwurf des Europäischen Parlaments hinter den ursprünglichen Ambitionen des Berichterstatters zurückbleibt. Vor diesem Hintergrund kommt den anstehenden Trilog‑Verhandlungen aus Sicht des Bankenverbands und von TSI eine besondere Bedeutung zu.

Verbriefungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der nachhaltigen und digitalen Transformation, indem sie zusätzliche Mittel für Investitionen in Unternehmen und Zukunftsprojekte mobilisieren. Unter anderem durch sie kommen Banken ihrer wichtigen Rolle nach, die Finanzierung der Wirtschaft maßgeblich zu unterstützen.

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