Der Bundesverband deutscher Banken hat eine Stellungnahme zu den geplanten Aktualisierungen verschiedener sekundärer Rechtsakte der eIDAS 2.0 Verordnung abgegeben. Diese betreffen die konkrete Umsetzung der Europäischen Digitalen Identitätswallet (EUDIW) und legen fest, wie digitale Identitäten künftig europaweit funktionieren sollen. Der BdB betont, dass viele der vorgesehenen Regeln unnötig technisch formuliert sind und empfiehlt, stattdessen auf leicht anpassbare europäische Standards zu setzen. Zudem spricht er sich dafür aus, unklare Begriffe zu vermeiden, technische Details Expertengremien zu überlassen und begrüßt die geplante Aufnahme eines Fotos in den digitalen Ausweis. Auch sollte die Angabe der Staatsangehörigkeit Fälle wie Staatenlosigkeit oder Schutzstatus berücksichtigen.
Darüber hinaus weist der BdB darauf hin, dass neue Regeln für Unternehmen, die die Wallet nutzen, zu technisch oder unzureichend begründet seien und der Fokus stärker auf einem transparenten Registrierungsverfahren liegen sollte. Bei digitalen Nachweisen wie Führerschein oder Zeugnissen fordert der Verband klarere Begründungen für Streichungen, eine bessere Zuordnung einzelner Vorgaben zu passenden Rechtsbereichen und Zurückhaltung bei der Einführung neuer Fachbegriffe. Insgesamt unterstützt der BdB die Ziele der Digitalen Identitätswallet – einfache Nutzung, hohe Sicherheit und europaweite Einsatzmöglichkeiten – sofern die Regelwerke klar strukturiert, verständlich und langfristig gut pflegbar bleiben.
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Diana Campar
Banktechnologie und Sicherheit